http://www.heise.de/newsticker/meldung/93998
Computer mit eingebauter Festplatte seien "erkennbar dazu bestimmt,
Fernsehfilme zum privaten Gebrauch zu vervielfältigen", zitiert die Zeitung
aus einem Schiedsvorschlag.
Computer mit eingebauter Festplatte seien "erkennbar dazu bestimmt,
Fernsehfilme zum privaten Gebrauch zu vervielfältigen", zitiert die Zeitung
aus einem Schiedsvorschlag.



Oder auch: Wie mache ich garantiert jeden kleineren PC-Laden platt. Wozu braucht man die auch, wenn es doch den Blöd-Markt und sowas gibt.nach denen die Branche für jeden zwischen 2002 und 2005 verkauften PC mit Festplatte eine Abgabe von 15 Euro zu entrichten habe.


der DRM verseuchte mist wie du es nennst - wenn DRM denn auch wirksam implementiert ist - stellt sicher, daß derjenige der den inhalt sehen/hören will auch dafür bezahlt - und nur der.Nein, ich lehne den DRM-verseuchten Mist ab, denn der dient nur der Profitmaximierung
von Verlagen, großen Musik- und Filmkonzernen und der Urheber hat nichts davon.
es liegt an den verlagen das als premium inhalt zu vermarkten, aber dafür wäre ja aufwand nötig - die inder programmieren auch nicht mehr gratis - und pauschal verdient es sich halt leichter.Dank Internet brauche ich aber keine Kopierer, Bücherei etc. mehr. Per Mausklick wird der Zeitungsartikel bequem aus dem Internet auf die Festplatte kopiert oder auf dem heimischen Drucker ausgegeben. Damit brechen für uns die obigen Einnahmen weg.
selbst schuld, dafür jetzt den konsumenten melken..Das ließe sich noch verkraften. Jetzt kommt aber ein anderes Problem hinzu. Die Verlage verdienen im Internet mit seiner Kostenlos-Mentalität (für eine gedruckte ct zahle ich X Euro, im Internet erwarte ich/wir den gleichen Artikel für lau) nicht mehr die gleiche Kohle wie im Print-Geschäft.
au weia, pöses, pöses internet...Zudem läuft das Anzeigengeschäft ja auch schlechter, denn als findige User nutzen wir ja alle Ad-Blocker, um von der Werbung nicht belästigt zu werden (Und im Internet wird nur für ausgelieferte Werbe-Banner (also die auf dem Rechner des Users ausgeliefert werden) bezahlt, oder sogar nur, wenn der User auf den Banner klickt).
nur?Um ihre Gewinnmargen zu halten, drücken die Verlage und Co jetzt auf Teufel komm raus ihre Kosten: In den meisten Redaktionen wurden seit 2001 50 Prozent der Leute entlassen
bei uns werden die leute vom ams geholt, kurzfristig, und stehen dann 2 wochen später wieder auf der straße - nett, nicht?freie Journalisten bekommen für ihre Artikel teilweise nur noch einen Hungerlohn, der teilweise auf 1-Euro-Jobber-Niveau liegt (ich habe zum Glück noch einen festen Job mit einem guten festem Gehalt - also mich braucht ihr nicht bemitleiden -mir geht es um grundsätzliches).
ich bin dafür arbeit zu bezahlen und keine pauschalen.Für Luft, Liebe und Ehre schreiben nun mal meine Kollegen und ich nur ungern, geschweige denn können wir davon leben. Deshalb die Forderung nach den Vewertungsabgaben.
das war doch auch immer schon so, wer zahlt/anzeigen schaltet schafft an (6 jahre uni-zeitung, auch da weiß ich wie der hase läuft).Erschwerend kommt folgendes hinzu: Die Verlage zahlen Hungerlöhne bzw. am liebsten gar nichts mehr und die Verwertungsabgaben sinken. Für wen soll unser freier Journalist nun schreiben? Richtig, für die Marketing-Abteilungen der IT-Industrie mit gut gefüllten Kassen. Dass man dann seinen Auftragsgeber nicht in die Pfanne haut und über ein Konkurrenzprodukt positiv berichtet versteht sich wohl von selbst. Leider täglich erlebte Praxis in der Zusammenarbeit mit freien Journalisten.
wieder falsch in meinen augen. der konsument bestimmt was er sehen möchte und die mehrheit der konsumenten ist - entschuldigung - scheinbar dumm wie die nacht finster wenn man sich die zuschauerzahlen der sender anschaut.Also seht meine Ausführungen bitte als Denkanstoss, bevor wieder pauschal gegen Urheberabgaben gewettert wird. Wenn die Verflachung der Inhalte in den Medien so weiter geht wie in den letzten jahren, dann haben wir bald gar keine Medien mehr die lesenswert sind oder noch einen Hauch von Unabhängigkeit haben.
ist sie, nur muß halt auch jemand zuschauen/lesenUnd in meinen Augen ist eine freie Presse - die nicht nur auf Profitmaximierug (Murdoch und Co.) aus ist - für das Funktionieren unserer Demokratie unabdingbar.
so wie du weiter oben schreibst, der preiskampf in den redaktionen - selbst schuld.Noch eine Randbemerkung: An den Urheberabgaben geht bestimmt nicht der PC-Laden um die Ecke pleite, denn die zahlen die Hersteller und in letzten Konsequenz wir als Konsumenten. Und die Hersteller sowie ihre Lobby-Vereinigungen sollten nicht so laut jammern, denn den ruinösen Preiskampf haben sie selbst angezettelt und nicht die Journalisten.
langsam, oben bei den verlangen ist das gut und bei den bösen herstellern auf einmal nicht?Und wenn die Margen nicht mehr stimmen, weil mancher Kunde lieber gleich zum No-Name-China-Produkt greift, dann sollte sich mancher Hersteller vielleicht überlegen, ob es nicht an seinem lausigen Treiber-Support (Stichwort Vista, kam ja über Nacht wie eine Erscheinung), seiner miesen kostenpflichtigen 0900-Hotline oder seinen undurchsichtigen Garantiebestimmungen (hallo Topfield) liegt.
aber nur, wenn bei mir gleiches gilt, ich hab meinen ersten kaffee heute noch nicht intus...PS.: tippfehler bitte ich zu entschuldigen, die Hopfen-Kaltschale (Bier) war zu gut.












